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Baumpflege Buenstorf

VTA-Methode nach C. Mattheck

Die VTA-Methode also Visual Tree Assessment ist eine weltweit verbreitete und rechtlich akzeptierte Methode zur Baumkontrolle. Sie interpretiert die Körpersprache der Bäume, hilft deren Warnsignale zu deuten, Defekte zu bestätigen und zu vermessen und dies alles mit Versagenskriterien zu bewerten.

VTA hilft, nur scheinbar gefährliche Bäume von wirklich gefährlichen zu unterscheiden und somit sichere Bäume zu erhalten.

VTA hilft bei Baumunfällen, unbegründete Schadensersatzansprüche abzuwehren und begründete Schadensersatzansprüche durchzusetzen. VTA kann daher auch ein Beitrag zum Rechtsfrieden sein.

Die VTA-Methode erfolgt in Teilschritten beginnend mit:

Symptomerkennung

  • Körpersprache der Bäume

  • Reparaturanbauten

  • Das Gesicht der Rinde

  • Kronenarchitektur und Belaubung

  • Pilzfruchtkörper und deren Körpersprache

  • Standortmerkmale

Defektbestätigung und Vermessung

  • Schallgeschwindigkeitsmessung

  • Bohrtechniken (Zuwachsbohrer, Akku-Bohrmaschine, Bohrwiderstandsmessung)

  • Holzfestigkeitsmessung mit Fractometer

  • Jahresringanalyse

Defektbewertung

  • Versagenskriterien für hohle oder faule Bäume

  • Versagenskriterium für Wurzelschäden

  • Versagenskriterium für gesunde aber hohe Bäume (H/D-Verhältnis!)

Die Versagenskriterien wurden durch Feldstudien abgesichert.

Festlegung von Maßnahmen

  • Schnittmaßnahmen

  • Mechanische Hilfen (Kronensicherung, Stützen, etc.)

  • Ersetzung des Baumes

Vorteile der VTA-Methode

  • VTA ist zunehmend weltweit verbreitet

  • Schwerpunkt von VTA ist das Verständnis der Körpersprache der Bäume

  • Die Schall- oder Bohrtechniken dienen lediglich der Defektbestätigung und Vermessung

  • Wer die Körpersprache der Bäume kennt, braucht nicht so viel zu bohren.

  • Wer die Körpersprache der Bäume kennt, kann Gefahrenbäume von nur scheinbaren Gefahrenbäumen unterscheiden und fällt somit weniger Bäume bei gleichzeitiger Erhöhung der Verkehrssicherheit

  • VTA leistet einen Beitrag zum Rechtsfrieden, indem vorhersehbare Unfälle von unvorhersehbaren unterschieden werden.

  • Damit lassen sich begründete Haftungsansprüche befriedigen und unbegründete abwehren.

  • VTA ist somit weder baumfreundlich noch baumfeindlich. Die Methode ermöglicht im Schadensfall, ein weitgehend gerechtes Urteil herbeizuführen.

(Die Baum-Zeitung 6/98)

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